Blogbeitrag | Was lange währt, wird endlich gut (2019)

Es ist wieder mal Zeit für einen Blogbeitrag. Ganz getreu dem  Sprichwort “Was lange währt, wird endlich gut”, war das Motto der Musikvideoproduktion für zwei gute Freunde von uns!

Angefangen hat das ganze Videoprojekt vor knapp einem Jahr. Nach meiner schriftlichen Abschlussprüfung wurde ich von zwei Freunden eingesammelt und wir sind zu dritt nach Osnabrück gefahren. Dort haben wir dann die nächsten vier Tage verbracht.

Zu Beginn des nennen wir es mal Roadtrips, kannte ich tatsächlich das Lied, welches dort verfilmt werden sollte, noch gar nicht. Das war eine spannende Situation. Dementsprechend konnte leider keine Geschichte erzählt werden, welche im Nachhinein auch nicht gebraucht wurde.
Angekommen in Osnabrück habe ich gefühlt den halben Tag nur damit verbracht den Song zu hören und mir Gedanken gemacht, was man wie spontan drehen könnte. Der Dreh war für den nächsten Tag angesetzt gewesen.  Es war ein sehr aufregender Tag für alle. 

Jeder ist vorbeigekommen, der an dem Projekt beteiligt war. Folglich waren auch sehr viele Personen am Set und haben aufmerksam verfolgt, was ich dort filmte. Für sie (auch die zwei Künstler Demar & Fuchs) war es der aller erste Musikvideodreh überhaupt – bis jetzt.

Da die nächsten tage auch schon verplant waren, musste das Video also an einem Tag bzw. einer Nacht gedreht werden. Wir haben es auch geschafft wie man auf YouTube sehen kann. Anstrengend war es dennoch, da wir begrenzt Zeit hatten, ich die Locations nicht kannte und auch die Technik nicht so wollte wie ich. 

Fangen wir aber mal vorne an. Das erste Problem: Die Technik.

Ich hatte extra für den Dreh eine Drohne besorgt, um damit ein paar coole Performance Einstellungen drehen zu können. Aber auch einen Infinite Zoom Effekt wollte ich ausprobieren. Jedoch wollte die Drohne nicht abheben. Es gab irgendwelche Software Probleme, die beim Testen noch nicht da waren. Die Einstellungen wären welche gewesen, die das ganze Produkt noch etwas aufgewertet hätten, aber sie waren keine Must-haves.

Das zweite und dritte Problem gingen ein wenig Hand in Hand: begrenzte Zeit und unbekannte Locations. 

Da es für mich der erste Besuch in Osnabrück war, musste ich mich auf die Ortskunde meiner Begleiter verlassen. Kurz vor Drehbeginn sind wir einmal zusammen die Locations angefahren, so dass ich mir ein paar Gedanken machen konnte – improvisiert werden musste dennoch. Aber es hat alles gut geklappt, sodass wir pünktlich zum Sonnenaufgang fertig wurden.

Nun sollte es nach dem Trip schnell an die Postproduktion gehen, aber unverhofft kommt oft und meistens anders als man denkt. Viele Sachen kamen einfach dazwischen an die niemand vorher gedacht hatte. Die eigene Firmengründung, einige Probleme im sozialen Umfeld und eine Masse an weiteren Aufträgen, die unter starkem Zeitdruck standen. Deswegen wurde immer wieder der Schnitt verschoben und hinten angestellt.

Letzten Endes hat es geklappt und das Ergebnis kann sich trotz der suboptimalen Umstände sehen lassen. 

Ich wünsche den beiden nur das Beste und freue mich schon auf die nächsten Projekte mit ihnen. Diesmal aber ohne Probleme und diesmal als Duo.

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